In diesem Projekt untersuchen die unterschiedlichsten Menschen mit den unterschiedlichsten Meinungen und den unterschiedlichsten Herangehensweisen die ökonomischen und politischen Formen Freier Software. Eine wichtige Frage ist, ob die Prinzipien der Entwicklung Freier Software eine neue Ökonomie begründen können, die als Grundlage für eine neue Gesellschaft dienen könnte.
(Zitat von http://www.oekonux.de/index.html)
Die Mitglieder kommunizieren miteinander über eine zentrale majordomo-Mailing-Liste (für Deutschland: liste@oekonux.de), die nicht moderiert wird. Wenn man sicher sein will, dass die eigene Nachricht alle Mitglieder erreicht, sollte man selber ebenfalls angemeldetes Mitglied sein.
Trägt man sich ernsthaft mit dem Gedanken selbst einen Beitrag zu leisten, wird man gebeten gewisse Gepflogenheiten einzuhalten, die sich im Laufe der Zeit unter den Mitgliedern herausgebildet haben und eine Art „Listenkultur“ bilden. Hierzu gehört unter anderem, dass man nur themenrelevante Mails verschickt und diese auch nie gleichzeitig an mehrere Listen.
(siehe http://www.oekonux.de/liste/index.html und http://www.oekonux.de/liste/subscribe.html)
Das Projekt wird vorwiegend virtuell über die Mailing-Liste und die Web-Seite des Projektes vorangetrieben. Der deutschsprachigen Seite hat sich im Laufe der Zeit eine internationale (http://www.oekonux.org/) Projekt-Seite angeschlossen, die auch ihre eigene Mailing-Liste besitzt (http://www.oekonux.org/list-en/). Die diskutierten Inhalte haben als zentralen gemeinsamen Bezugspunkt die Freie Software und deren (potentielle) gesellschaftliche Auswirkungen. Darüber hinaus ist der Rahmen relativ weit gesteckt. Die ziemlich weit gestreute geistige Herkunft der Teilnehmer impliziert gerade, dass es keine einheitliche Meinung gibt. Der Zugang zu den Inhalten und auch das eigene Mitwirken ist nicht an eine Mitgliedschaft gebunden, jedoch sollte man die schon erwähnten Gepflogenheiten einhalten. Die Organisation des deutschsprachigen Projekts findet über die Mailing-Liste projekt@oekonux.de statt, indem sich einige Aktive Gedanken über den Fortgang des Projekts machen. Auch Anfragen von Außen werden über diese Liste bearbeitet. Jedoch gibt es für das Projekt keinen Träger im engeren Sinne, auch wenn es aus privater Initiative entstanden ist. Ende 2001 wurde ein Verein angemeldet, der als juristische Person das Projekt im Bedarfsfall nach Außen vertritt. Alle Entscheidungen laufen aber seitdem weiterhin über die etablierten Strukturen ab.
(siehe http://www.oekonux.de/index.html)
Juli 1999: Auf der ersten WOS-Konferenz gibt es eine spontane Diskussionsrunde zu dem Panel "Neue Ökonomie?". Die TeilnehmerInnen diese Diskussionsrunde werden kurz darauf die ersten TeilnehmerInnen der Mailing-Liste.
September 1999: Die Web-Site geht unter http://www.oekonux.de/ online.
Juni 2000: projekt@oekonux.de wird gegründet.
Juli 2000: Erste öffentliche Präsentation auf dem LinuxTag.
September 2000: list-en@oekonux.org wird gegründet.
April 2001: Die 1. Oekonux-Konferenz findet in Dortmund statt.
Oktober 2001: Der Verein Projekt Oekonux wird gegründet.
Mai 2002: Erste öffentliche Präsentation im Ausland (Zagreb).
November 2002: Die 2. Oekonux-Konferenz findet in Berlin statt.
Dezember 2003: In der Themenausgabe "Die Alternative" hat die Frankfurter Rundschau ein Interview veröffentlicht, das mit der deutschen Mailing-Liste geführt wurde.
Mai 2004: Die 3. Oekonux-Konferenz findet in Wien statt.
(http://www.oekonux.de/index.html)
Das Projekt verfügt über eine umfangreiche Einführung, die unter der Bezeichnung „OekoNux“ bekannt ist (was für „Oekonux Einführungskladde ohne Nutzungsexklusion“ steht). Sie bezieht ihren Inhalt hauptsächlich aus den Vortragsunterlagen von Stefan Merten, Benni Bärmann und LutzH.
(siehe http://www.oekonux.de/einfuehrung/index.html)
Im folgenden werden deren Inhalte stichpunktartig zusammengefasst:
Bei dem Projekt handelt es sich um einen Diskussionsprozess zum Thema Freie Software und Gesellschaft, welches hauptsächlich virtuell vorangetrieben wird (siehe auch http://www.opentheory.org/oekonux). Gelegentlich finden auch Konferenzen und Vorträge statt.
Man bezieht sich auf die vier Rechte (Recht auf Einsetzbarkeit, auf Einsehbarkeit und Änderbarkeit, auf Weitergabe, auf veränderte Weitergabe) der Freien (im Sinne von Freiheit) Software und führt die hohe Qualität der so entstandenen Produkte auf die Produktionsweise (Hobbyisten aus der ganzen Welt) zurück, was freie SW an die Spitze der Produktivkraftentwicklung bringt (überdurchschnittliche Qualität gibt es nur bei doppelt freier SW, also SW, die sowohl gegenüber der Nutzung durch Anwender, als auch für die Produktion frei ist). Lizenzen schützen diese Rechte.
Der Selbstentfaltung fällt eine zentrale Rolle zu. Die Bedingung für die Selbstentfaltung des einzelnen ist die Selbstentfaltung aller und umgekehrt, auch wenn deren Inhalte sehr individuell sind. Sie gilt als sehr erstrebenswertes Ziel. Unverrückbar daran gekoppelt ist die individuelle Verantwortung. Durch Entfremdung ist keine Selbstentfaltung und kein verantwortliches Handeln möglich. Eigentum ist entfremdet gegenüber Bedürfnissen. Qualität entsteht durch Abwesenheit von Entfremdung. Lohnarbeit widerspricht der Selbstentfaltung (da auf drittes Ziel - Geld verdienen – gerichtet), daher kann freie SW auch nur geldfrei entstehen. Es sind nur zusätzliche Leistungen verkaufbar.
nicht nur Hobby: hat hohen gesellschaftlichen Nutzen, ist hochmodern und entsteht international
keine Ware: kein Tauschwert, jedoch Gebrauchswert (so wertlos wie die Luft zum Atmen), im Überfluss vorhanden, keine Geheimnisse (da offene Quellen), Kooperation statt Konkurrenz
nutzungsorientierte Produktionsweise garantiert absoluten Qualitätsanspruch (nicht nur relativ zu anderen Produkten), Aufforderung zum Mitwirken (Inklusionsmodell)
Knappheit: muss bei Informationswaren künstlich hergestellt werden, sie ist kein Naturgesetz
Maintainer-Modell (Organisationsform): freiwillige Beteiligung ermöglicht und verlangt persönliche Entscheidung; Selbstentfaltung ist zentrales Motto für Produktion; Selbstorganisation, jedoch wird Kurs vom Maintainer gehalten; gegenseitige Abhängigkeit zwischen Maintainer und Teilnehmern
räumliche Beschränkungen durch Internet aufgehoben; Kommunikation in Echtzeit, praktisch keine Größenbeschränkung, individuelle Verfügbarkeit durch digitale Kopien, jedoch allgemeiner Zugang
Feststellung: patriarchalische Strukturen; Frauen beteiligen sich kaum an der Entwicklung freier SW
Freie SW ist meritokratisch: es gibt keine Zwangsmittel, so dass Macht keine Substanz hat
Eine Keimform ist etwas strukturell Neues, das sich aus dem Alten entwickelt
Merkmale einer heutigen emanzipatorischen Keimform: global vernetzt, wert- und tauschfrei, selbstorganisiert, an der Spitze der Produtkivkraftentwicklung, Selbstentfaltung möglich
Freie DW weißt diese Merkmale auf
Keimform-Entwicklung (Fünfschritt):
Entstehung der Keimform
Krise der alten Form
Keimform wird zur wichtigen Entwicklungsdimension innerhalb der alten Form
Keimform wird zur dominanten Größenbeschränkung
Umstrukturierung des Gesamtprozesses
Freie SW befindet sich zur Zeit im dritten Schritt
bisher nur in groben Umrissen vorstellbare Utopie:
Grundlage: verfügbare Produktionsmittel ermöglichen die individuelle Selbstentfaltung, da eine Automatisierung notwendige Tätigkeiten überflüssig macht
Voraussetzung und Folge: freie Verfügbarkeit von Informationen und Gütern
Überwindung der Arbeitsgesellschaft:
Wichtigste Produktivkraft ist die menschliche Selbstentfaltung. Der gesellschaftliche und individuelle Nutzen ist unmittelbar miteinander verknüpft, wodurch Tätigkeiten, die aus Selbstentfaltung hervorgehen auch nützliche Tätigkeiten sind (keine Entfremdung mehr)
daher besteht kein Bedarf mehr an Arbeit und Waren, an Tausch oder Geld
Freiheit des Einzelnen wird zur Bedingung der Freiheit aller und umgekehrt
Ist-Zustand:
freie Informationsgüter (wissenschaftliche Artikel und Kochrezepte, etc., sowie Wikipedia, Indymedia, Wikis und Blogs, freie Musik) sind vorhanden (mit steigender Tendenz)
CreativeCommons begünstigt die Idee der Freien SW
freie materielle Güter (freie Elektronik- und HW-Projekte, freie Auto-Projekte) gibt es bislang nur in Form von Bau- und Konstruktionsplänen (allerdings ist materielle Produktion heute bereits nichts weiter als ein Anhängsel der Informationsproduktion)
Automatisierung (auch wenn bislang nur zur Kapitalsteigerung verwendet)
Chance: Bedürfnisse sind gesellschaftlich bestimmt (und damit veränderlich) und erfordern Befriedigung, welche ebenfalls gesellschaftlich bestimmt ist. Aus einer anderen Gesellschaft erwächst daher auch ein anderes Bedürfnis.
Kritik an einer GPL-Gesellschaft: es wird immer Tätigkeiten geben, die nur unter Zwang ausgeführt werden + es ist noch absolut unklar, wie eine unökologische Selbstentfaltung verhindert werden kann.
Industriemaschinen erforderten andere technische Strukturen
... wie moderne Kraftquellen. Dampf und Elektrizität lösten menschliche und tierische Muskelarbeit ab. Heute wird die Informationsverarbeitung von Maschinen übernommen
... wie das Know-How zur Herstellung der Maschinen. Heute nutzt man Know-How, um SW-Produkte herzustellen
... wie das produktionsnotwendige Wissen. Ingenieur- und Naturwissenschaften gewannen enorm an Bedeutung. (Anmerkung des Autors - Heute wohl immer wichtiger: Wissen um Informationsverarbeitungsprozesse.)
... wie das Verhältnis Mensch-Maschine. Menschen wurden immer mehr zum Anhängsel der Maschinen. Dieser Entfremdungsprozess kann heute umgekehrt werden. (übrigens galt dieser Prozess nicht für die Ingenieure)
... wie eine neue Fülle industrieller Produkte und Großprojekte.
Industriemaschinen erfordern andere soziale Organisation
Lebenstakt wurde durch Maschinen vorgegeben. Heute sind immer häufiger flexible Arbeitszeiten möglich
Abschaffung der Leibeigenschaft, da freie Arbeiter benötigt. Heute Abschaffung der Entfremdung durch nützliche Tätigkeiten auf Basis der Selbstentfaltung
bezahlte Arbeitskraft wird zur Regel. (Anmerkung des Autors: Dies soll sich wieder ändern)
Änderung der Ideologie
Es entstehen Nationalstaaten und Demokratien auf Grundprinzipien wie Freiheit und Gleichheit. Gleichzeitig schwindet der Gottesbezug. Der Adel und feudale Legitimation wird abgeschafft. (Anmerkung des Autors: heute sollen sich die bereits erwähnten Prinzipien der GPL-Gesellschaft durchsetzen)
Keimformphänomene: bürgerlich-industrielle Revolution als erfolgreiche Keimform
Handelskapital (frühe kapitalistische Umgangsweise mit Geld) und Textilindustrie (frühe fabrikmäßige Arbeitsorganisation und standardisierte Massenproduktion) als frühe Keimformen
Kriegsproduktion der Fürsten ist nur mit Geld machbar. Söldnerarmeen bilden eine frühe Form der „Lohnarbeit“
was die Produktivkraftentwicklung anbelangt, so kann sich die Informationsproduktion mit der industriellen Produktion der damaligen Zeit messen. Sie erfordert daher einen ebensolchen Fünfschritt
Unterstützung Freier SW (benutzen, empfehlen, Fehler melden, selber schreiben), eigene Produkte frei zur Verfügung stellen, eigene freie Projekte gründen
Standards verwenden
von den Denkkategorien der Arbeitsgesellschaft befreien und gemeinsam weiterdenken (Projekt Oekonux)
gegen das geistige Eigentum kämpfen, CreativeCommons nutzen, SW-Patente verhindern
(siehe http://www.oekonux.de/einfuehrung/kladde/index.html)
Der Verein dient lediglich als juristische Hülle für das Projekt. Alle wichtigen Dinge werden nach wie vor durch die etablierten Strukturen, insbesondere projekt@oekonux.de entschieden und abgewickelt. Der Verein ist am 18.4.2002 vom Amtsgericht Kaiserslautern ins Vereinsregister eingetragen worden (AZ: VR 2329 Kai). Die Gemeinnützigkeit wird derzeit nicht verfolgt.
(http://www.oekonux.de/projekt/verein/index.html)
Spenden an das Projekt sind natürlich willkommen und werden hauptsächlich für die Konferenzen benötigt.
Im Gründungsprotokoll wurde Stefan Merten als Vorsitzender, Lutz Horn als Schatzmeister und Stefan Meretz als Schriftführer vorgeschlagen und gewählt. Es wurde entschieden, dass ordentliche Mitglieder mindestens 5 Euro und Fördermitglieder des Vereins mindestens 20 Euro als Jahresbeitrag zu leisten haben. Für Vereinsmitglieder gibt es eine eigene Mailing-Liste. Jedes Jahr finden Mitglieder-Versammlungen statt, deren Ergebnisse bisher im Internet zusammengefasst wurden (http://www.oekonux.de/projekt/verein/versammlungen/index.html).
§1 Name, Sitz
Der Verein führt den Namen Projekt Oekonux. Nach Eintragung in das Vereinsregister führt er den Zusatz e.V.
Der Verein hat seinen Sitz in Kaiserslautern.
§2 Aufgabe, Zweck
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke [...]
Zweck des Vereins ist die theoretische und praktische Förderung der Erforschung der gesellschaftlichen Auswirkungen der Prinzipien der Freien Software-Entwicklung. Dabei soll der Einzelne entsprechend seinen realen Möglichkeiten und Bedürfnissen befähigt werden, diese Prinzipien zu erkennen und weiterzudenken. Der Verein betreibt geeignete Projekte zur Realisierung dieser Zielsetzung, darunter Mailing-Listen und Konferenzen. Zweck des Vereins ist insoweit die Förderung der Selbstentfaltung des Menschen. Zu diesem Zweck betreibt der Verein verschiedene Kommunikationseinrichtungen insbesondere im Internet. [...]
§6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
die Mitgliederversammlung,
der Vorstand.
§7 Mitgliederversammlung
In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme.
Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
Beschluß über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins,
Beschlußfassung über den Haushaltsplan,
Entgegennahme und Genehmigung des Geschäftsberichts und der Jahresrechnung, Entlastung des Vorstandes,
Wahl der Vorstandsmitglieder gemäß §11 Abs. 1,
Wahl der Revisoren. [...]
§11 Vorstand
Der Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer.
Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt.
Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt zwei Jahre. [...]
Das Reproduktionsproblem: Die Frage, ob die Produktions-Prinzipien der Freien SW verallgemeinerbar sind, steht und fällt mit dem Problem der materiellen Produktion. Es ist eine Sache, wenn am Beispiel der Freien SW deutlich wird, dass im immateriellen Bereich eine Änderung des Denkens möglich ist. Das globale Netz und die Leichtigkeit einer Reproduktion, sowie das kostenfreie Angebot vieler Dienste machen eine derartige Einstellung möglich. Etwas ganz anderes ist es, ein materielles Produkt herzustellen, zu transportieren und womöglich noch vor Umwelteinflüssen und Zerfall (Haltbarkeit) zu bewahren. Hier wäre tatsächlich ein Replikator wie in Star Trek von Nöten, der praktisch erst am Zielort eine physikalische Ausprägung des immateriellen Objektes ermöglicht (und/oder ein Ort-Zu-Ort-Transporter wie in selbiger Serie dargestellt). Leider sind unsere technischen Möglichkeiten bei weitem nicht so ausgereift. Abgesehen davon würde sich selbst dann noch die Energiefrage stellen, da die Erzeugung von materiellen Strukturen enorme Mengen an Energie benötigen muss.
Das historische Argument: Wie schon weiter oben erwähnt, bietet sich eine Parallele zwischen der industriellen Revolution und der heutigen Situation an. Es wird auch viel vom so genannten Fünfschritt einer Keimform erzählt, wonach sich die Freie SW zur Zeit in der dritten Phase befände. Jedoch lässt sich historisch nicht ein für alle mal beweisen, dass dieser Prozess wirklich in diesem Fünfschritt stattgefunden hat, noch dass dieser auf die heutige Situation Anwendung finden muss. Seit wann hält sich die Geschichte an irgend welche Gesetze? Außerdem kann es in einer Zeit der Ölkrise und der Wasserarmut auch nicht ganz stimmen, dass die primären Wirtschaftssektoren immer unwichtiger werden.
Das Argument der gesellschaftlichen Erzeugung von Knappheit: Es mag im immateriellen Bereich durchaus der Fall sein, dass Knappheit künstlich durch Patente und Urheberschaften erzeugt wird, doch kann dies nicht direkt auf die materielle Welt umgemünzt werden. Hier gibt es einfach ein bestimmtes Vorkommen von Rohstoffen oder Gütern und diese Begrenztheit wird nicht (nur) künstlich erzeugt, auch wenn bestimmte Produktionsmittel zur Gewinnmaximierung in vermindertem Umfang eingesetzt werden.
Nicht nur freiwillige Hobbyisten: Das erstaunliche an Freier SW ist gerade, dass es viele verschiedene Kräfte gibt, die sie vorantrieben, darunter auch globale Konzerne und Nationalstaaten, und eben nicht nur sich selbst entfaltende Individuen. Gerade aber die Beteiligung mächtiger Spielpartner fehlt momentan noch komplett bei der geplanten Umsetzung der Ideale Freier SW auf andere Bereiche, und selbst wenn es derartige Beteiligungen gäbe, müssten sich die Interessen noch lange nicht mit denen der kleineren Leute treffen. Es fehlt momentan einfach der materielle Anreiz.
(siehe: Die Brötchenfrage http://www.oekonux-konferenz.de/dokumentation/texte/index.html)